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Ein Jahr Innphilharmonie: Motivation und Anspruch

OVB vom 02.11.2018:

Rosenheim – Seit einem Jahr konzertiert die Innphilharmonie Rosenheim, vormals Musikverein Rosenheim, unter dem neuen Namen in Rosenheim und der Region.

Jetzt blickten die Mitglieder in ihrer Hauptversammlung auf diese spannende Zeit zurück und auf die neue Konzertsaison hinaus.

Mit großer Motivation und einem hohem Anspruch hat der künstlerische Leiter Thomas J. Mandl das erste Jahr gestaltet, hieß es. Mit dem „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart wurde 2017 die Zeit als Musikverein in einem gut besuchten Kirchenkonzert abgeschlossen. Mit der „Messa di Gloria“ von Puccini und einer Beethovensinfonie ging die Innphilharmonie auf Wanderschaft – getreu dem neuen Namen – ins Inntal. Beide Konzerte in Rosenheim und Kiefersfelden waren gut besucht. Eine Einladung mit demselben Programm erfolgte in das Festival „Kulturherbst Schliersee“.

Neue Formate bereichern das Portfolio der Innphilharmonie. In Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Rosenheim wurde ein „musikalischer Stadtspaziergang“ ins Leben gerufen. An besonders schönen und für die Stadtgeschichte markanten Plätzen wurden zahlreiche Chöre aus verschiedenen Jahrhunderten und Stilrichtungen vor zwei ausverkauften Stadtführungen dargeboten. Mit den Spendengeldern aus einem Benefizkonzert wurden für die Grundschule Pang Musikinstrumente angeschafft, auf denen die Kinder inzwischen mit großer Freude musizieren.

Nach den Berichten des Vorstands, der Schatzmeisterin und der Kassenprüfung erfolgte die Entlastung des Vereinsvorstands.

Thomas J. Mandl blickte auf die kommenden Projekte. Am 16. Dezember wird die junge Rosenheimer Geigerin Marita Hörberg in ihre Heimatstadt zurückkehren und das berühmte erste Violinkonzert von Max Bruch darbieten. Dem wird das romantische Werk „Der Stern von Bethlehem“ von Josef Rheinberger folgen. So gesellt sich zu dem Münchner Professor für Komposition, Josef Rheinberger, sein Schüler Max Bruch – es soll ein besonders romantischer Abend in der „staaden Zeit“ des Advents werden. Eine Rarität, das selten zu hörende „Stabat Mater“ von Joseph Haydn, wird im April in der Rosenheimer Kirche St. Hedwig sowie in Kiefersfelden aufgeführt.

Alle Mitglieder sprachen sich in der Versammlung mit Begeisterung für die kommenden Projekte aus. Interessierte Menschen mit Musiziererfahrung sind in Chor und Orchester willkommen. Der Verein hoff auch auf die Unterstützung von weiteren Sponsoren.

 

Veröffentlicht auf OVB Online am 02.11.2018