Layer
Logo Innphilharmonie Rosenheim
Shadow
Slider

Innphilharmonie gastiert im Salzburger Dom

 

Rosenheim – Salzburg:

Nach dem umjubelten Orchesterkonzert der Innphilharmonie am 9. Oktober, das zugleich der “Einstand” des neuen künstlerischen Leiters Andreas Penninger war, scharrt nun auch der Chor mit den Hufen, um nach der langen Pandemiepause endlich wieder gemeinsam mit dem Orchester öffentlich musizieren zu dürfen. Am 7. November um 10 Uhr darf die Innphilharmonie das sonntägliche Hauptamt im Salzburger Dom musikalisch gestalten. “Es ist schon eine Ehre und etwas ganz Besonderes, an diesem Ort musizieren zu dürfen”, freut sich Andreas Penninger. Einen schöneren gemeinsamen Neustart nach 2 Jahren unfreiwilliger Pause können sich auch die Mitglieder von Chor und Orchester kaum vorstellen und proben engagiert und mit großer Vorfreude Werke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy  und Moritz Hauptmann.

Schubert schrieb seine Messe G-Dur (D. 167) im Alter von gerade mal 18 Jahren in nur einer Woche und unterbrach dafür die Arbeit an seiner 2. Symphonie. Auch Felix Mendelssohn-Bartholdys 3. Choralkantate a-moll MWV A7 (“Wer nur den lieben Gott lässt walten”), entstanden 1828, ist ein Jugendwerk. Mendelssohn selbst betrachtete seine 8 Choralkantaten als Studie und veröffentlichte sie nicht. Erst in den 1970er Jahren wurde ihnen zu ihrem Recht verholfen, so dass wir uns heute daran erfreuen können. Gerade in schwierigen Zeiten trägt und erfrischt der zentrale Gedanke des Vertrauens und der Zuversicht:  “Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.” ist der kraftvolle Schlusssatz, der auch nicht religiöse Menschen Hoffnung und innere Stärke spüren lässt – eine gute Vorbereitung auf den bevorstehenden Winter.

Abgerundet wird die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes durch Mendelssohns Chorsatz: “Herr, sei gnädig” aus dem Jahre 1833 sowie durch den ebenfalls vierstimmigen Chorsatz “Meine Seel’ ist Stille zu Gott” (nach Psalm 62) des Louis-Spohr-Schülers, Geigers und Musiktheoretikers Moritz Hauptmann (1792-1868).

“Das wäre doch für kulturliebende RosenheimerInnen einen Ausflug in die wunderschöne Stadt Salzburg wert”, resumiert eine Chorsängerin der Innphilharmonie ermunternd.

 

Dr. Eva-Maria Glofke-Schulz, Presseteam Innphilharmonie